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mit Power Rad fahren

Elektrofahrräder boomen. Die Verkaufszahlen nehmen rasant zu, jährlich werden ca. 50'000 E-Bikes verkauft. Rasant sind auch die Geschwindigkeiten, die mit einem E-Bike gefahren werden können. Entsprechend den eigenen Fahrfähigkeiten will die Wahl des passenden E-Bikes wohlüberlegt sein.

E-Bikes ermöglichen ein bequemes und rasches Vorankommen. Durch die höheren Geschwindigkeiten nimmt aber auch das Unfallrisiko zu. Nachfolgend findest du Tipps für deine Sicherheit auf dem E-Bike.

Rechtliche Aspekte

Elektrofahrräder – rechtliche Aspekte

Um der technischen Entwicklung von Elektrofahrrädern Rechnung zu tragen und die Sicherheit zu erhöhen, wurden per 1. Mai bzw. 1. Juli 2012 verschiedene Vorschriften angepasst.

Ein Elektrofahrrad oder E-Bike gilt rechtlich gesehen wie bisher als «Motorfahrrad».

Unterscheiden lassen sich:

Leicht-Motorfahrräder

D.h. einplätzige Elektrofahrräder mit höchstens 0,5 kW Motorleistung, einer ohne menschliche Muskelkraft – also mit reiner Motorleistung – erreichbaren sog. bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h sowie einer Tretunterstützung, die bis maximal 25 km/h wirkt.

Übrige Motorfahrräder

D.h. einplätzige, einspurige Elektrofahrräder mit höchstens 1 kW Motorleistung, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h und einer Tretunterstützung, die bis maximal 45 km/h wirkt.

Regeln betreffend Elektrofahrräder finden sich in verschiedenen Erlassen. Aus Sicht der Verkehrssicherheit sind insbesondere relevant:

Das Mindestalter für das Führen von Elektrofahrrädern beträgt 14 Jahre.

Leicht-Motorfahrräder dürfen ab dem 16. Geburtstag ohne Führerausweis gefahren werden. Wer jünger ist oder ein anderes Elektrofahrrad-Modell fährt, benötigt mindestens einen Führerausweis der Kategorie M.

E-Bike-Fahrende haben die Vorschriften für Radfahrer zu beachten und müssen daher Radstreifen und signalisierte Radwege benützen.

Seit 1. Juli 2012 dürfen Kinder nicht nur wie bislang mit dem Leicht-Motorfahrrad, sondern auch mit einem schnelleren Elektrofahrrad in einem Veloanhänger mitgeführt werden. Mit einem Elektrofahrrad können somit höchstens 3 Kinder transportiert werden – 2 im Veloanhänger und 1 auf dem Kindersitz. Da sich das zusätzliche Gewicht verlängernd auf den Bremsweg auswirkt, sollte auch die Geschwindigkeit entsprechend angepasst bzw. reduziert werden.

Wer ein Leicht-Motorfahrrad fährt (z.B. sog. langsame E-Bikes) ist nicht verpflichtet, einen Helm zu tragen. Aus Sicherheitsgründen wird jedoch das Tragen eines Fahrradhelms empfohlen. Die Führer eines sog. schnellen E-Bikes müssen einen Fahrradhelm tragen (nach der Norm EN 1078 geprüft).